Macbeth nach William Shakespeare
Zum Stück
Im Jahre 1606 wurde am Hof von König Jakob I., König von England und Schottland, "Macbeth" zum ersten Mal aufgeführt. Es ist Shakespeares kürzeste und gleichzeitig dunkelste Tragödie. Im Laufe der Jahrhunderte ist "Macbeth" das Drama von Shakespeare, das wohl weltweit am häufigsten auf den Spielplänen der Theater steht. Der Held Macbeth, ein vorab guter Mensch, wird zum Verbrecher und macht mit seinem Morden ein ganzes Land krank. Zwar scheint die Welt, in der "Macbeth" spielt, mit ihren Königen, Lords und Hexen uns weit entfernt, doch die Figuren und die Themen, um die es geht, sind allgegenwärtig.
Stäfa 2005. Neunzehn Jugendliche feiern. Was feiern sie? Na klar – den Beginn einer neuen Zeit. Sie laden zum Gastmahl. Während die Zuschauer den Kids beim Kochen über die Schulter schauen können, vollzieht sich gleichzeitig auf einer bildhaften Ebene Shakespeares Formel "Macbeth": Gratwanderung zwischen ekstatischem Aufstieg und bodenlosem Fall, zwischen Vernunft und Unvernunft, zwischen der Gewissheit, die Weltherrschaft greifen zu können und dem dramatischen Scheitern daran.
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